veranstaltungen.

veranstaltungen in kooperation.

21.–26.04.2016: Faith and Law Around the Globe (FLAG) 2016, Süd Afrika

Auch 2016 nahmen Mitglieder des Vereins an der FLAG teil. Die in diesem Jahr in Süd Afrika stattfindende Konferenz stand unter dem Thema „Walking with Integrity“. Norbert W. Kirsch, Rechtsanwalt und Notar, referierte zu verschiedenen Themen. Im Besonderen sprach er in seinem Vortrag „Testament, Vorsorgevollmacht und Ewigkeit“ über Vorsorge unter einer erweiterten christlichen Perspektive.


04.–08.04.2013: Faith and Law Around the Globe (FLAG) 2013, Hongkong

Mitglieder des Vereins nahmen an der Konferenz in Hongkong teil. Das Thema der FLAG 2013 lautete „Transformation“. Norbert W. Kirsch, Rechtsanwalt und Notar, referierte zu verschiedenen Themen. Mehr zur Flag 2013 hier in Kürze.


16.–18.04.2010: „Verantwortung und Chancen christlicher Juristen in Beruf und Gesellschaft“ – Kongress christlicher Juristen, Berlin

Gemeinsam mit der damaligen Initiative Christ und Jurist veranstaltete der Christ und Recht e.V. in der Zeit vom 16.–18.04.2010 in Berlin einen Kongress zum Thema „Verantwortung und Chancen christlicher Juristen in Beruf und Gesellschaft“.

Nach dem Besuch des Deutschen Bundestages mit der Besichtigung der Reichstagskuppel sowie der offiziellen Eröffnung des Kongresses sprach Steffen Bilger, Rechtsanwalt und Mitglied des Deutschen Bundestages, über sein Mandat sowie seinen christlichen Glauben.

Am nächsten Tag referierte Prof. Dr. Dr. Dr. Lutz Simon, Rechtsanwalt und Notar sowie Präsident der Rechtsanwaltskammer Frankfurt a.M., zum Einfluss von Religion auf das Recht. Im Anschluss an die Mittagspause folgten zwei weitere spannende Vorträge: Robert Trierweiler, Attorney at Law, General Counsel Campus Crusade for Christ International, ging in seinem Referat näher darauf ein, wie man den christlichen Glauben im beruflichen Alltag leben und weitergeben kann. Norbert Kirsch, Rechtsanwalt und Notar, Berlin, zeigte danach die Möglichkeiten von Christen auf, sich gesellschaftlich zu engagieren und reflektierte diese im Sinne der Demokratie. Umrahmt wurden die Ausführungen von verschiedenen Workshops, die sich insbesondere mit christlicher Lobbyarbeit, Menschenrechtsarbeit und juristischen Gebetskreisen befassten. Schließlich stellten drei juristische Initiativen ihre Arbeit vor: die International Justice Mission Deutschland, Christian Concern for our nation, UK sowie die Gruppe F.L.A.G.. Beide Seminartage ließen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer stets in gemütlicher und entspannter Runde ausklingen.


24.10.–28.10.2008: Faith and Law Around the Globe (FLAG) 2008, Berlin

Christliche Juristen aus insgesamt ca. 20 Nationen und 4 Kontinenten trafen sich vom
24.-28.10.2008 in Berlin zum Erfahrungsaustausch. Die FLAG (Faith and Law around the Globe)-Konferenz, die vom Campus Crusade for Christ International (CCCI), Orlando/Florida organisiert wurde, war die erste Tagung dieser Art weltweit.

Alles begann im November 2007 mit der Idee von Bob und Janice Trierweiler von CCCI, weltweit tätige christliche Juristen auf einer Konferenz zusammenzubringen. Nachdem Berlin als Veranstaltungsort gefunden worden war, traf sich das internationale 20-köpfige Organisationsteam dann im Januar 2008 in Berlin zum Ideenaustausch sowie zur Besprechung des Konferenzprogramms.

Mehr als ein halbes Jahr später war es dann endlich so weit. 70 christliche Juristen aus allen Erdteilen der Welt kamen zusammen, um gegenseitig Erfahrungen auszutauschen, juristische Fachbeiträge zu hören und gemeinsam Gottesdienst zu feiern.

Unter den Konferenzteilnehmerinnen und –teilnehmern entstand innerhalb kürzester Zeit eine entspannte und familiäre Atmosphäre, die das Beisammensein bis zum Ende prägte.

Folgende interessante Themen wurden konferiert:

  • „Den Glauben durch unsere Tätigkeit als Jurist ausleben“ – praktische Hinweise und Erfahrungen, Fred Ojiambo, Senior Partner, Kaplan and Stratton Advocates, Nairobi, Kenia
  • „In der Kraft des Heiligen Geistes wandeln“, Don Meyers, CCCI, USA
  • „Prioritätensetzung zwischen Familie, Freunden und Beruf“, Andrew Ong, Barrister at Law, London, Singapur, Rajah & Tann, Singapur
  • „Die richtigen Fragen stellen“, Dr. Al Rhea, AFRICAM Area of Affairs, CCCI, USA
  • „Christ sein als Mitglied der Rechtsprechung“, Dra. Marlie Ferreira. Präsidentin des Brazilian Federal Supreme Court von Mato Grasso und Sao Paulo, Brasilien
  • „Der Rechtsberuf als Berufung und Gottesdienst“, Mark Colucci, Partner Crogas, Regas & Gardis, Indianapolis, USA
  • „Humanismus und die zunehmende Säkularisierung des Rechts: Glaube, Grund und das christliche Zeugnis – Der zunehmende Werteverlust im Recht“, Prof. Dr. thio Li Ann, Professorin an der Staatlichen Universität Singapur, Mitglied des Parlaments
  • „Aktuelles zur Religionsfreiheit“, Norbert Kirsch, Rechtsanwalt und Notar, Christ und Recht e.V., Berlin und Dennis Kaspar, Partner Lewis Brisbois, Bisgaard & Smith, CCCI, Los Angeles, USA
  • „Recht sprechen als christlicher Richter – Sollte das Christsein hier einen Unterscheid machen?“ – Eine afrikanische Perspektive, Jonathan Shamwana, Richter, Demokratische Republik Kongo
  • „Die Verantwortung der Juristen für soziale Aspekte, beispielsweise Umweltschutz, Stammzellforschung, Abtreibung und Sterbehilfe – Wie begegnet man diesen Themen aus biblischer Sicht? Unsere Verantwortung“, Guilherme Schelb, Leitender Bundesstaatsanwalt, Brasilien und Frank Deveau, Partner Taft, Stettinius & Hollister, Indianapolis, USA
  • „Gesellschaftliche und soziale Verantwortung – Gibt es einen Platz für christliche Juristen?“, Kimmo Mettälä, Partner LMR Attorneys at Law, Finnland“
  • „Religionsfreiheit in Indien“, S. Nova Bethania, Advocate Bangalore, Indien“

Die genannten Themen wurden zusätzlich in Kleingruppen und Diskussionsrunden erörtert. So hatten die einzelnen Teilnehmerinnen und Teilnehmer die Möglichkeit, sich mit ihren jeweiligen Erfahrungen und Rechtspraktiken einzubringen.

Am Ende der Konferenz waren alle Anwesenden der Auffassung, weitere Konferenzen dieser Art folgen zu lassen. Nächster Tagungsort könnte dann Singapur sein.


29.–30.05.2003: Veranstaltung im Zusammenhang mit dem deutsch-russischen Versöhnungstreffen („Versöhnungswege 2003“)

Am 29.05.2003 lud Christ und Recht e.V. zum abendlichen Empfang zum Thema „Christliche Werte, ihre praktischen Auswirkungen auf das deutsch-russische Verhältnis und ihre Bedeutung im Recht der Bundesrepublik Deutschland“. Zu der Abendveranstaltung durfte der Verein mehrere Gäste der russischen Delegation aus der Gegend von Wolgograd (früher Stalingrad) begrüßen, die sich anlässlich des deutsch-russischen Versöhnungstreffens in Berlin aufhielten. Zu ihnen gehörten Pawel Okara, Bischof der Gesamtrussischen Pfingstunion; Juri Sadschenko, Leiter der Kulturbehörde des Wolgogradgebietes; Prof. Dr. Iwan Senjakin, Akademie für Rechtswissenschaft, Saratow; Irina Senjakin, Rechtsanwältin in Saratow; Prof. Dr. Waleri Letjaev, Dekan der Juristischen Fakultät Wolskij; Sergej Altuchow, Pastor der Pfingstunion und Student der Rechtswissenschaften sowie Dr. päd. Olga Penkowa. Unter unseren deutschen Gästen waren christliche Geschäftsleute (Christen im Beruf e.V.), Rechtsanwälte, eine Journalistin eines christlichen Radiosenders und insgesamt vier Dolmetscher. Die Referenten befassten sich in ihren Vorträgen mit folgenden aktuellen Themen: „Einfluss christlicher Werte auf den Schutz des menschlichen Lebens im Anfangsstadium – Menschenrechte contra Forschungsfreiheit“ (Ass. iur. Sabine Szonn), „Einflüsse christlichen Gedankenguts auf das deutsche Verfassungsrecht“ (Dr. iur. Marcel Vachek, Rechtsanwalt und Fachanwalt für Steuerrecht, Passau), „The importance of christianity in Western Law“ (Prof. Dr. Irving Hexham, Religionssoziologe, Universität Calgary, Kanada). Nach der Vortragsrunde ergaben sich im engeren Kreis interessante Gespräche. Mitunter wurden, trotz der kurzen Zeit, auch Freundschaften geschlossen. Wir danken allen für den unvergesslichen Abend!

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